Freikirchen

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    Die “anderen” Mennoniten

    Mennonitische Verbände neben der AMG

    Neben der Herausgeberin der jungen gemeinde, der AMG, existieren in Deutschland natürlich weitere Verbände verschiedener mennonitischer Gemeinden. Zwei dieser “anderen” Zusammenschlüsse stellen sich hier selbst vor.

    AMBD - Die Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Brüdergemeinden in Deutschland

    Die AMBD ist die Nachfolgeorgani-sation des "Vereins der Mennoniti-schen Brüdergemeinden e.V." Der Verein führte den Namen "Konferenz der Mennonitischen Brüdergemeinden in der Bundesrepu-blik Deutschland" und wurde Anfang der 60er Jahre unter Mitwirkung der Missionsbehörde "Mennonite Brethren Missions/Services gegründet. Dieser Konferenz gehörten die MB Gemeinden in Neustadt/Weinstraße und Neuwied an."

    Ein Hauptanliegen dieser Konferenz war es, die Gemeinschaft zwischen den Gemeinden zu fördern. So gab es z.B. Gemeinsame Jugendaktivitäten, Tauf-feste und Pfingstkonferenzen. Gemeinsam war man aber auch auf dem Missionsfeld tätig. So arbeitet man in der Radiomission mit und sandte 1967 eine eigene Missionarin nach Brasilien aus. Als 1970 eine weitere Gemeinde zur Konferenz hinzukam, die Gemeinde Lage, gab man sich den jetzigen Namen AMBD.

    Die AMBD engagiert sich seitdem vor allem in der Gemeindegründungsarbeit in Deutschland. Inzwischen gehören der AMBD 11 Gemeinden mit insgesamt ca. 1300 Mitgliedern an. Zur AMBD gehört weiterhin auch das "Pio Team Münsterland e.V." welches Gemeindegründungsarbeit speziell im Münsterland betreibt.

    Ein wichtiger Aspekt des Zusammenschlusses in der AMBD ist für die Gemeinden aber auch das gegenseitige Helfen und Korrigieren, sowohl in geistlicher, wie auch in praktischer Hinsicht. So gibt es neben einem Vertrauensrat, der bei gemeindeinternen Problemen hilft, auch einen Baufond der günstige Gelder zur Schaffung von eigenen Räumlichkeiten zur Verfügung stellt.

    Heute gehören zur AMBD folgende Gemeinden:
    Berlin, Bielefeld-Sieker, Bielefeld-Immanuel, Bielefeld-Mitte, Dresden, Lage, Mutterstadt, Neustadt / Wein-strasse, Neuwied, Schloß Holte Stukenbrock, Steinhagen und durch das "Pio Team" Vreden, Borkenwirte und Dülmen.

    Die jüngste Gemeindegründungsinitiative der AMBD gibt es seit Sommer diesen Jahres in Leipzig.

    Walter Jakobeit, 2. Vorsitzender

    Mehr Informationen zum AMBD gibt es unter www.ambd.de


    BTG - Der Bund Taufgesinnter Gemeinden

    BTG steht für Bund Taufgesinnter Gemeinden e.V. und ist ein Zusam-menschluß von Gemeinden. Der BTG wurde 1989 gegründet und besteht zur Zeit aus 29 Gemeinden und 6 christlichen Werken. Der BTG zählt circa 6000 Mitglieder.

    Der BTG ist eine Arbeitsgemeinschaft selbständiger evangelikaler Gemeinden und Werke, die auf biblischer Grundlage Missionieren und Gemeinde bauen. Der BTG vertritt täuferische Theologie und Prinzipien.

    Die Grundlage der Zusammenarbeit bildet die Heilige Schrift, die von allen Mitgliedern als vom Heiligen Geist inspiriertes, unfehlbares und uneingeschränkt gültiges Wort Gottes anerkannt wird. Ein wichtiger Grundsatz des BTG ist die Selbstständigkeit der Mitgliedsgemeinden und Werke, vor allem in der Regelung von gemeindeinternen Fragen.

    Arbeitsbereiche des BTG

  • Mission und Evangelisation (Gemeindegründung; Unterstützung von Missionsprojekten)
  • Erziehung und Seelsorge (Förderung der Kinder-, Jugend- und Singlesarbeit; Durchführung von Freizeiten)
  • Hilfestellung in theologischen Fragen (Schulung und Zurüstung; Erstellung von apologetischen Schriften)
  • Gemeindeaustauschdienste (Kanzeltausch; Einsätze von Chören, Kinder- und Jugendgruppen; Gemeindebesuche)
  • Geschichte (Forschung zur Täufergeschichte; Symposien und Konferenzen)
  • Praktische Dienste (Organisation von Konferenzen)
  • Öffentlichkeitsarbeit (Gemeindemagazin "Jünger & Meister")
  • Wer verantwortet und verwaltet die Dienste des BTG?

  • Vorstand, berufen und bestätigt von der Mitgliederversammlung des BTG
  • Ältestenrat, bestehend aus je einem Leiter der Mitgliedsgemeinden
  • Mitgliederversammlung, bestehend aus Delegierten der jeweiligen Mitgliedsgemeinden und -werken des BTG.

    W. Reimer

    Mehr Informationen zum BTG gibt es unter www.btg.de


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