MennoSurf

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    www.mcc.org

    Die Service- und Friedensagentur

    Das Mennonite Central Comittee ist eine Hilfs-, Service und Friedensagentur der nordamerikanischen Menno-niten und Brethrengemeinden", so steht es gleich auf der Startseite des MCCs. Besucher können so auf einen Blick sehen, mit wem sie es hier zu tun haben.
    Von dort gibt es eine Vielzahl Wege weiterzugehen. Diese sind bunt über die Seite verstreut, was auf den ersten Blick etwas unübersichtlich wirkt. Ansonsten wirkt die Seite sehr professionell, ohne überflüssige Spielereien und mit allem, was man von umfangreicheren Seiten erwartet, wie z.B. einer Suchfunktion mit Sitemap, auf der man sich einen guten Überblick über das gesamte Webangebot verschaffen kann.
    In der Mitte der Startseite befinden sich die "Focus points", die ganz aktuellen Schwerpunkte in der Arbeit des MCC. Neben Berichten über aktuelle Hilfsaktionen finden sich hier Informationen zum Ausdrucken für den eigenen Gemeindebrief und Aufrufe für Spendenaktionen. Im unteren Teil finden sich Links zu einem Bilderarchiv, Anti-Rassismusprogramm, Flüchtlings-hilfe, Online-Spenden und Informationen für die Jugend. Einige dieser Links hier finden sich nicht so einfach von anderen Seiten des Angebots aus. Hat man die Startseite nicht gründlich gelesen bevor man weiterklickt, verpasst man hier leicht etwas.

    Die amerikanische Word-Version kennt Mennoniten

    Der obere Bereich der Seite ist dagegen stationär. Dort befinden sich neben dem MCC-Logo Links zu der bereits erwähnten Suchfunktion mit Übersichtsseite über das Webangebot, Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden und eine Aufzählung von MCC-Büros zur Kontaktaufnahme. Außerdem gibt es fünf Kategorien, in die sich das weitere Informationsangebot gliedert: Informationen über das MCC, Neuigkeiten, Material und Veröffentlichungen, ein Diskussionsfo-rum und die Auflistung von Orten, in denen das MCC sich engagiert. Bei den Informationen über das MCC findet man einiges über die Geschichte sowie Zahlen und Fakten über die Arbeit. Informationen wer denn diese Mennoniten sind, habe ich aber vergeblich gesucht. Wahrscheinlich sieht man hier, dass es sich um eine amerikanische Seite handeln und Mennoniten dort einfach viel bekannter als in Deutschland sind. Das erkennt man ja auch daran, dass die amerikanische Fassung der Rechtschreibprüfung von MS Word im Gegensatz zur deutschen die Mennoniten "kennt".
    Die Neuigkeiten umfassen die bereits erwähnten Focuspoints und weitere Artikel. Außerdem finden sich hier Links zu weiteren Informationsquellen außerhalb der MCC Seiten. Einen E-Mail-Newsletter gibt es nicht, dafür kann man kostenlos das MCC-Magazine "A common place" (Ein gemeinsamer Ort) abonieren. Diese Zeitschrift und viele weitere Veröffentlichungen und Materialien findet man in der Publikationen-Kategorie.

    Lebhafte Diskussionen nach dem 11.9. online

    Erwähnenswert ist noch das Diskussionsforum. Es ist in verschiedene Themengebiete gegliedert. Bis jetzt scheint allerdings nur im allgemeinen Teil, bei Frieden und Gerechtigkeit und dem Intermenno-Programm, regerer Verkehr zu sein. Dort kann man eine lebhafte Diskussion über die US-Amerikanische Reaktion auf den 11. September, modernen Pazifismus und die amerikanische Selbstwahrnehmung lesen.
    Die Foren sind alle moderiert, d.h. jeder veröffentlichte Beitrag wird zunächst vom Moderator gelesen bevor er auf der Webseite erscheint. Außerdem muss man zum Veröffentlichen eines Beitrags im System angemeldet sein. Wer nur lesen möchte, braucht dies nicht. Auf der Übersichtsseite kann man gleich sehen, wer in den einzelnen Foren als letztes etwas veröffentlicht hat und ob es neue Beiträge gibt, seit man das letzte Mal dort war, was das regelmäßige Lesen sicherlich sehr vereinfacht.
    Stets nur wenige Mausklicks entfernt ist die Möglichkeit, die Arbeit des MCC zu unterstützen. Sei es finanziell durch Spenden, dass sogar online über Kreditkarte möglich ist, oder durch persönlichen Einsatz in einem der viele Programme und Hilfsaktionen, die von Dritte Welt Läden über Austauschpro-gramme (z.B. das beliebte IVEP (Ex-”Trainee”) Programm) bis hin zu Entwicklungsarbeitseinsätze gehen. Die Programme sind aber so kurz beschrieben, dass ich mir unter einigen nicht richtig etwas vorstellen kann.
    Insgesamt machen die Seiten einen sehr guten, aktuellen Eindruck und ermuntern, dass umfangreiche Angebot weiter zu erkunden.

    Andreas Tyart

    Eine eigene Meinung kann man sich online unter www.mcc.org bilden.


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